Die durchgängige Simulation von Prozessketten auf makroskopischer und mikroskopischer Skala ermöglicht die Optimierung von Produktionsprozessen für die Herstellung metallischer Bauteile und eine schnelle Anpassung der Prozessierung an sich ändernde Randbedingungen. 

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Access e.V., dem Jülich Supercomputing Centre (JSC) und dem Rechenzentrum der RWTH Aachen im Rahmen des Exzellenz-Clusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ hat das Ziel, den zeitlichen Aufwand der auf der Phasenfeld-Methode basierenden, mikroskopischen Gefügesimulation innerhalb einer solchen Prozesskettensimulation zu reduzieren.

Die von Access e.V. entwickelte Software  MICRESS® wird zu diesem Zweck für Shared-Memory-Systeme unter Verwendung des OpenMP-Programmierparadigmas parallelisiert. Besonderer Wert wird auf die Beschleunigung der verwendeten numerischen Löser für partielle Differentialgleichungen und die Handhabung von dynamischen Datenstrukturen zur Beschreibung sich bewegender Grenzflächen gelegt.

Software-Werkzeuge wie das im Rahmen von JARA entwickelte Tool Scalasca zur Performance-Analyse von parallelen Programmen leisten entscheidende Hilfestellung bei der Optimierung der gewählten Parallelisierungsstrategien, z. B. durch Darstellung von Lastimbalanzen.

 

Kontakt:

Dr. Markus Apel,  ACCESS e.V, RWTH Aachen

Dipl.-Math. Dieter an Mey,  Hochleistungsrechnen, Rechen- und Kommunikationszentrum, RWTH Aachen

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Dipl.-Inform. Ralph Altenfeld, Hochleistungsrechnen, Rechen- und Kommunikationszentrum, RWTH Aachen

Nanoelectronic Days 2015 - Anmeldung gestartet

Am 27. April 2015 starten die “Nanoelectronic Days 2015“ und versprechen interessante Vorträge von hochkarätigen internationalen Referenten. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf „Green-IT“. Ziel ist eine Diskussion mit weltweit führenden Wissenschaftlern zum Thema zukünftige, energieeffiziente Informationstechnologien.
Die Abstract Submission endet am 15. März, Anmeldungen sind bis zum 12. April möglich.

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Human Brain Project
JARA am europäischen Megaprojekt zur Simulation des menschlichen Gehirns beteiligt.
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