JARA-Institut: „Quantum Information (QI)"

In vielen Bereichen gibt es Rechenaufgaben, die herkömmliche Computer nicht lösen können, da sich mit der Problemgröße der Rechenaufwand exponentiell erhöht. Ein Beispiel für eine solche Aufgabe ist das Zerlegen von Primzahlen. Quantencomputer sind, im Gegensatz zu herkömmlichen Rechnern, prädestiniert solche Aufgaben zu lösen. Die JARA-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler des JARA-Instituts QI forschen in verschiedenen Bereichen, um die Entwicklung eines Quantencomputers zu realisieren. Halbleiter-Spin-Qubits stehen dabei im Fokus, da sie vielversprechend für die Quanteninformationsverarbeitung sind.

Die zentrale Herausforderung für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Aachen und Jülich liegt neben der längeren Aufrechterhaltung der Quantenzustände der Qubits, um damit Algorithmen ausführen zu können, in der Erhöhung der Anzahl miteinander verschränkter Qubits. Denn ein einsatzfähiger Quantencomputer wird Millionen von miteinander verknüpfter Qubits benötigen, um die ihm gestellten Aufgaben lösen zu können.

Gründungsdirektoren des JARA-FIT Instituts QI
Prof. Hendrik Bluhm
Prof. David DiVincenzo