JARA-Institut: Molecular neuroscience and neuroimaging

Die molekularen Neurowissenschaften eröffnen neue Wege zum Verständnis von Hirnerkrankungen. Zumindest für einen Teil der psychischen und neurologischen Erkrankungen ist zu erwarten, dass klinisch relevante Prognosemodelle oder auch Früherkennungsverfahren in Zukunft auf molekularen Analysen beruhen werden. Moderne Bildgebungsverfahren ermöglichen es, molekulare und pathologische Prozesse beim Menschen zu Lebezeiten zu studieren.

Die Methoden der Bildgebung, insbesondere der molekularen Bildgebung, wurden in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Neben höheren Feldstärken lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Ausbau modernerer Bildgebungsverfahren. Eine Kombination der verschiedenen Bildgebungsverfahren gewährleistet somit eine adäquate Beurteilung der komplexen hämodynamischen, metabolischen und elektrophysiologischen Prozesse, die mit nur hoher räumlicher (MR-PET) als auch zeitlicher Auflösung (MEG/EEG) untersucht werden können. Schwerpunkt dieser Arbeitsgruppe ist die weitere Entwicklung der Methoden und die Evaluierung dieser Verfahren durch translationale und patientennahe Forschung.

Geschäftsführender Direktor:
Prof. Dr. med. Jörg B. Schulz
Stellv. Geschäftsführende Direktorin:
Prof. Dr. rer. nat. Kerstin Konrad
Direktor:
Prof. Dr. Paolo Carloni, Ph.D.
Direktor:
Prof. Dr. Dr. h.c. N. Jon Shah

Geschäftsführer:
Dr. rer. medic. Volker Backes