Infrastruktur

Die Infrastruktur ist die Basis für das Hochleistungsrechnen im JARA CSD mit den jeweiligen Rechenzentren am Forschungszentrum Jülich (JSC) und der RWTH Aachen (IT Center). Die effektive Nutzung der immer komplexer werdenden High-End-Systeme erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Infrastrukturverantwortlichen und den Nutzern. Gemeinsam mit Hardware-Experten und Anwendern werden neue Hard- und Software-Komponenten entwickelt, frühzeitig getestet und in Co-Design-Projekten untersucht.

Der wissenschaftliche Support und Training für die Nutzung des Hochleistungsrechnens ist an den Infrastrukturstandorten Jülich und Aachen angesiedelt.

The JARA Partition

Die JARA-Partition besteht aus Kontingenten auf den an der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich installierten Hochleistungsrechnern und Supercomputern. Die Hauptgründe für die Einrichtung dieser Partition im Jahr 2012 waren die garantierte Rechenzeit für Projekte der beiden regionalen Partner auf neuesten HPC-Architekturen, das reduzierte, aber hocheffiziente Vergabeverfahren, das die wissenschaftliche Exzellenz fördert, und die Anforderungen der Förderorganisationen BMBF und MIWF, größere und effizienter genutzte HPC-Infrastrukturen zu schaffen.

Derzeit besteht die Partition aus Ressourcen auf dem an der RWTH Aachen installierten Rechencluster CLAIX, auf dem modularen Supercomputer JURECA am Jülich Supercomputing Centre und auf dem vom Jülich Supercomputing Centre betriebenen D-Wave Advantage™ System JUPSI innerhalb der Jülich UNified Infrastructure for Quantum computing (JUNIQ).  

Community Software Initiatives (CSI)

Scientific Community Software Codes
Community Software Codes sind Open Source Software Codes, die von einer weltweit tätigen Community von Wissenschaftlern als Gemeinschafts-Code auf der Grundlage eines formalisierten Begutachtungsprozesses weiterentwickelt werden. Dies führt zu Qualität, Schnelligkeit der Entwicklung und einem Engagement, das sonst schwer zu erreichen ist.

Wissenschaftliche Software als Infrastruktur
Bestimmte Codes haben für die Wissenschaft alle Eigenschaften einer wissenschaftlichen Infrastruktur: sie sind kritisch für den Fortschritt in einem bestimmten Wissenschaftsbereich und dessen Kommunikation über den Bereich hinweg, sie werden über Jahrzehnte weiterentwickelt und gepflegt, müssen höchsten Qualitätsanforderungen genügen, benötigen Dokumentation, und Ausbildung junger Wissenschaftler an dem Instrument. Letztlich wird auch Stahl und Beton für die Unterbringung des Personals benötigt.

Mehr Informationen erhalten Sie hier und wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die JARA CSD Koordination.