Die JARA Partition

Die JARA Partition besteht aus Anteilen der in Aachen und Jülich installierten Hoch- und Höchstleistungsrechner, welche zur exklusiven Nutzung durch Wissenschaftler des FZ Jülich und der RWTH zur Verfügung stehen. Hauptgrund für die Einrichtung der Partition 2012 war die Bereitstellung von Rechenzeit auf modernsten HPC Maschinen für Projekte der beiden lokalen Partner, ein reduziertes und höchst effizientes Vergabeverfahren zur Förderung wissenschaftlicher Exzellenz und die Forderung des BMBF und MIWF für größere und effizientere Nutzung der HPC Infrastruktur.

Die Partition wurde im Laufe des Jahres 2012 sukzessive aufgebaut und in den Folgejahren schrittweise erweitert. Die hier aufgeführten core-hours werden gleichmäßig auf zwei Rechenzeitperioden pro Jahr verteilt.

Zum Jahreswechsel 2018/19 wurde die zweite Stufe des neuen Rechenclusters „CLAIX“ an der RWTH Aachen installiert. Damit stehen jetzt in Aachen 300 Mio. core-hours für die JARA Partition bereit, wodurch die theoretische Rechenleistung durch die neue Prozessorarchitektur auf über 1,4 PFlops erhöht wird.

Im November 2017 ist das Booster-Modul des Modularen Supercomputers JURECA am Forschungzentrum Jülich in Betrieb gegangen. Es erweitert das vorhandene JURECA-Cluster-Modul um eine hochskalierende Komponente und ersetzt die JARA-Ressourcen auf der im Mai 2018 außer Betrieb gegangenen JUQUEEN. Pro Jahr stehen den Nutzern der JARA Partition rund 160 Mio. core-hours (800 TFlops) auf dem Booster zur Verfügung.

Insgesamt stehen somit in Summe etwa 2 PFlop/s Rechnerkapazitäten zur exklusiven Nutzung durch Aachener und Jülicher Wissenschaftler in der JARA Partition bereit.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte das JARA-CSD Office unter csd@jara.org.