JARA – Jülich Aachen Research Alliance

Kompetenzen bündeln – Zukunft gestalten
In der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) bündeln die RWTH Aachen University und das Forschungszentrum Jülich ihre exzellenten Kompetenzen in sechs Forschungssektionen.

Gemeinsam können Forschungsmöglichkeiten erschlossen und Projekte verwirklicht werden, die den Partnern alleine verwehrt blieben. Immer im Blick sind dabei die großen Herausforderungen der Gesellschaft.

JARA | FIT

Ein Team deutscher und polnischer Wissenschaftler hat am Forschungszentrum Jülich erstmals die Leitfähigkeit von Metalloxidoberflächen mit atomarer Auflösung abgebildet. Mit Hilfe der neuen Technik lassen sich innovative Materialien für die Informationsverarbeitung genauer untersuchen und leichter identifizieren. Die Oxidmaterialien sollen Computer zukünftig energieeffizienter und leistungsfähiger machen. Die von den Forschern verwendete Technik der Leitfähigkeitsrasterkraftmikroskopie (engl. Local-conductivity atomic force microscopy, LC-AFM) kann im Gegensatz zu anderen Methoden auch auf schlecht oder inhomogen leitenden Oberflächen angewendet werden, die typisch für die Materialklasse sind.

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JARA | FIT

Dass ein Forschungsthema mehr als einen Anwendungsbereich haben kann, zeigt die Forschung von Dr. Christoph Bäumer. Schon während seiner Promotionszeit untersuchte der junge Wissenschaftler atomar definierte Oxidschichten. Damals jedoch vor dem Hintergrund neue Materialien für Datenspeicher zu entwickeln. Heute hat sich der Untersuchungsgegenstand nicht geändert, wohl aber das Ziel. Bäumer forscht an atomar definierten Katalysator-Schichten, um die Elektrolyse von Wasserstoff voranzubringen. Für seine Bemühungen hat der Physiker mit dem Marie-Curie-Fellowship eine Förderung der Europäischen Union erhalten.

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JARA | ENERGY

Bereits zum 32. Mal kamen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Israel Institute of Technology (Technion), der RWTH Aachen University und des Forschungszentrums Jülich zusammen, um sich über ihre aktuellen Forschungsarbeiten auszutauschen. In diesem Jahr stand das Symposium ganz im Zeichen der Energieforschung und trug den Titel „Energy Conversion and Energy Storage“. Das in den achtziger Jahren erstmals veranstaltete Symposium hielt in diesem Jahr eine Neuerung bereit. Zum ersten Mal wurden die Umbrella-Awards verliehen.

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Als eines von zwei Flagship-Projekten des Future & Emerging Technologies (FET) Programms der Europäischen Kommission ist das Human Brain Project (HBP) 2013 gestartet. Nun wurde die Fortführung des Projektes bis 2020 unterzeichnet. Für das Forschungsprojekt werden auf diese Weise 88 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das menschliche Gehirn zu erforschen.

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