Auch in den kommenden sieben Jahren wird die RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. Gemeinsam mit starken Partnern, wie dem Forschungszentrum Jülich in der Jülich Aachen Research Alliance (JARA), steht die RWTH für international sichtbare Spitzenforschung und eine enge Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft.
Prof. Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich und Mitglied im Direktorium von JARA-CSD, wurde vom internationalen Fachmagazin HPCwire in die Liste „People to Watch 2026“ aufgenommen. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die das Hochleistungsrechnen weltweit prägen. Unter Lipperts Leitung entstand am JSC mit JUPITER Europas erster Exascale-Supercomputer, ein Meilenstein für leistungsstarke KI-Anwendungen und Europas digitale Souveränität.
Prof. Anna Mechler (JARA-ENERGY) vom Institute of Energy Technologies – Elektrochemische Verfahrenstechnik (IET-4) am Forschungszentrum Jülich ist in die Initiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) aufgenommen worden. In dem von führenden deutschen Wissenschaftsakademien getragenen Netzwerk bringt sie künftig ihre Expertise zu Energiewende, Wasserstofftechnologien und elektrochemischen Energiesystemen ein, um wissenschaftlich fundierte Impulse für energiepolitische Entscheidungen in Deutschland zu geben.
Ein internationales Forschungsteam zeigt in Nature Reviews Electrical Engineering, wie dezentrale, intelligent vernetzte Teilnetze die Stromversorgung resilienter und nachhaltiger machen. Prof. Antonello Monti (JARA-ENERGY) ist maßgeblich beteiligt.
Wie kann grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab zur Klimaneutralität beitragen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 14. JARA-ENERGY Talks, bei denen Klaus Ohlig von thyssenkrupp nucera neueste Entwicklungen in der Elektrolysetechnologie und die Perspektiven des globalen Markthochlaufs vorstellte.