Schmeckt Wasserstoff süß? Wahrscheinlich nicht, doch die Grundlage für seine Speicherung könnte künftig aus süßen Zuckerrüben stammen. Forschende am Forschungszentrum Jülich entwickeln mit „Sweet-LOHC“ eine nachhaltige Speichertechnologie. Maßgeblich beteiligt ist Prof. Regina Palkovits, Mitglied bei JARA-ENERGY mit ihrem Team.
Wie kann die Energiewende weltweit sozial gerecht und inklusiv gestaltet werden? Im neuen bilateralen Projekt SAGE-BRIDGE arbeiten Forschende unter der Leitung von JARA-ENERGY-Mitglied Prof. Aaron Praktiknjo, gemeinsam mit der University of Pretoria an evidenzbasierten Antworten.
Prof. Peter Wasserscheid, Mitglied von JARA-ENERGY, wird mit dem Archimedes Science Award 2026 ausgezeichnet. Der international renommierte Forscher erhält den Preis für seine Pionierarbeiten zur chemischen Speicherung von Wasserstoff und wichtigen Beiträge zu einer sicheren und kosteneffizienten Nutzung von Wasserstoff in der bestehenden Energieinfrastruktur. Wasserscheid ist Professor an der FAU Erlangen-Nürnberg sowie Direktor mehrerer Institute am Forschungszentrum Jülich.
Auch in den kommenden sieben Jahren wird die RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. Gemeinsam mit starken Partnern, wie dem Forschungszentrum Jülich in der Jülich Aachen Research Alliance (JARA), steht die RWTH für international sichtbare Spitzenforschung und eine enge Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft.
Prof. Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich und Mitglied im Direktorium von JARA-CSD, wurde vom internationalen Fachmagazin HPCwire in die Liste „People to Watch 2026“ aufgenommen. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die das Hochleistungsrechnen weltweit prägen. Unter Lipperts Leitung entstand am JSC mit JUPITER Europas erster Exascale-Supercomputer, ein Meilenstein für leistungsstarke KI-Anwendungen und Europas digitale Souveränität.