Aktuelles

JARA | SOFT

Bakterien bilden die einfachste Lebensform auf unserer Erde. Und dennoch können die mikroskopisch kleinen Organismen große Wirkung haben. Sie verursachen Infektionen und Krankheiten in anderen Lebewesen. Ein Team aus internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun eine Lösung entwickelt, wie Bakterien effizient bekämpft werden können.

Mehr erfahren

Der im Jülicher Institut des JARA-SOFT Mitglieds Prof. Dieter Willbold entwickelte Alzheimer-Wirkstoff-Kandidat PRI-002 hat die Phase I der klinischen Forschung in gesunden Freiwilligen erfolgreich durchlaufen. Bei einer täglichen Verabreichung über einen Zeitraum von vier Wochen erwies sich der Wirkstoff als sicher für die Anwendung im Menschen. Der nächste Meilenstein ist nun der Nachweis der Wirksamkeit im Patienten in der klinischen Phase II.

Mehr erfahren
JARA | SOFT

Mikrogele sind hoch anpassbar und können aus verschiedensten Materialien bestehen. Ihre Struktur ist ein Netzwerk aus dreidimensional verknüpften Polymeren. Durch hydrophile Polymerkomponenten können die nur wenige Nanometer großen Netzwerke auf ein beträchtliches Volumen quellen. Gequollene Mikrogele, auch „Nanoschwämme“ genannt, weisen besondere Eigenschaften auf, die im Rahmen einer Studie des Teams rund um JARA-SOFT Direktor Prof. Walter Richtering untersucht wurden. Der Fokus der Studie lag auf dem Übergang vom Mikrogel zum Polymer.

Mehr erfahren

Damit rote Blutkörperchen in die feinsten Äderchen gelangen, sind sie besonders elastisch. Manchmal ist diese Flexibilität jedoch gestört. Ein Team des JARA-SOFT Wissenschaftler Prof. Gerhard Gompper hat nun eine neue Methode entwickelt, die es erlaubt weiche von steifen Erythrozyten zu unterscheiden.

Mehr erfahren

Bereits seit vielen Jahren forscht Prof. Dieter Willbold, Mitglied der JARA-Sektionen BRAIN, HPC und SOFT, aktiv an der Behandlung der Alzheimerschen Krankheit. Der beste Kandidat des Wissenschaftlers ist derzeit der Wirkstoff PRI-002. Die Verträglichkeit konnte in präklinischen Tests bereits erfolgreich nachgewiesen werden, nun beginnt die nächste, entscheidende Testphase.

Mehr erfahren
JARA | SOFT

Auch in diesem Jahr hat der Nominiertenausschuss des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises wieder herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgewählt, die am 13. März 2019 mit dem Leibniz-Preis geehrt werden sollen. Die Preisträger haben sich durch ihre ausgezeichnete Arbeit in ihrem jeweiligen Forschungsgebiet für den Preis qualifiziert, der mit 2,5 Millionen Euro dotiert ist. Aus 122 Nominierten wählte der Ausschuss zehn Preisträgerinnen und Preisträger aus. Einer der Leibniz-Preisträger 2019 ist Prof. Matthias Wessling, Mitglied in JARA-ENERGY und JARA-SOFT. Geehrt wird er für seine richtungsweisenden Forschungsarbeiten.

Mehr erfahren

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei Anträge der RWTH Aachen bewilligt. Die Hochschule kann jetzt das Graduiertenkolleg „Mechanobiologie epithelialer 3D-Gewebekonstrukte“ einrichte, das von Prof. Rudolf Merkel (Mitglied JARA-SOFT) als Vizesprecher begleitet wird.

Mehr erfahren

Die RWTH-Wissenschaftler Dr. Felix Jakob, Professor Dr. Andrij Pich (JARA-SOFT) und Professor Dr. Ulrich Schwaneberg (JARA-SOFT) wurden beim Deutschen Biotechnologietag in Berlin für ihr Projekt „GreenRelease for Plant Health“ ausgezeichnet. Der Innovationspreis der BioRegionen Deutschland prämiert herausragende Ideen und Patente im Bereich Biotechnologie und Lebenswissenschaften.

Mehr erfahren

Hydrogele sind Vertreter der weichen Materie. Ihre Eigenschaft, in Wasser zu quellen, ohne sich aufzulösen, prädestinieren sie für Einsätze in den verschiedensten Bereichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Aachen, Jülich, Frankreich und Dänemark haben nun den Vorgang des Quellens untersucht und erstmals erfolgreich die Größen- und Strukturänderung durch äußere Reize beobachtet.

Mehr erfahren

Unter dem Kürzel EUSMI wird das Projekt European Soft Matter Infrastructure fortgeführt. Fünfzehn europäische Partner bündeln ihre Infrastrukturen zur Untersuchung weicher Materie, zur Entwicklung neuer Materialien und für Computersimulationen. Darüber hinaus werden diese Infrastrukturen externen Wissenschaftlern für deren Arbeit zur Verfügung gestellt. Ziel des Projektes ist: ein besseres Verständnis der Eigenschaften weicher Materie, wie diese entstehen und sich bestimmte Eigenschaften maßschneidern lassen. EUSMI baut dabei auf dem Vorgänger-Projekt ESMI auf. Wie auch in der ersten Förderphase wird das Projekt durch Prof. Jan K. G. Dhont, JARA-SOFT Mitglied und Leiter des Institute for Complex Systems, Weiche Materie am Forschungszentrum Jülich, koordiniert.

Weitere Informationen auf der Website des Forschungszentrums Jülich.

Mehr erfahren
JARA | SOFT

Bei vielen Geweben in unserem Körper spielt die räumliche Ausrichtung der Zellen eine entscheidende Rolle. Wird ein solches Gewebe verletzt, ist es für den Heilungsprozess besonders wichtig, dass sich die Zellen räumlich orientieren können. Wissenschaftler entwickelten ein injizierbares Gel, das Nervenzellen als Leitsystem dienen kann.

Mehr erfahren

Ein Team aus Chemikern, Biologen und Ärzten der Uniklinik RWTH Aachen und des DWI - Leibniz Institut für Interaktive Materialien e.V. hat in einem DFG-GRS-geförderten Projekt nun eine Nanogel-Beschichtung entwickelt, die Infektionen an Implantaten eindämmt.

Mehr erfahren
JARA | SOFT

Dr. Wolfgang Hoyer hat allen Grund zur Freude. Unter Tausenden von hochkarätigen Anträgen gehört er, mit seiner Bewerbung und dem Projekt „BETACONTROL“, zu den auserwählten Gewinnern eines ERC Consolidator Grants. Der Grant ist mit rund zwei Millionen Euro dotiert und auf einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt.

Mehr erfahren
Doktorand Hang Zhang steht vor dem Mikroskop, mit dem er winzige Gel-Strukturen untersucht, die sich wie kleine Roboter selbstständig im Wasser bewegen können.
JARA | SOFT

Das Team um den Polymerchemiker Prof. Dr. Martin Möller, Direktor des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien, Professor für Textilchemie und Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen und Mitglied von JARA-SOFT, entwickelt Gel-Strukturen, die sich wie kleine Roboter selbstständig im Wasser bewegen können. Die dafür nötige Energie beziehen diese sogenannten ‚Mikroschwimmer‘ aus Lichtimpulsen. In der Fachzeitschrift ‚Advanced Materials‘ machen die Wissenschaftler nun auf ihre bemerkenswerten Gel-Objekte aufmerksam.

Mehr erfahren

Untersuchungen deutscher und französischer Physiker legen nun einen Zusammenhang zwischen der Viskosität des Blutes und der plastischen Formbarkeit roter Blutkörperchen nahe. Die Ergebnisse widersprechen damit der gängigen physikalischen Vorstellung, die rote Blutkörperchen als Tropfen in einer Flüssigkeit betrachtet.

Mehr erfahren
Laboraufbau einer Redox-Flow-Batterie
JARA | SOFT

Energiespeicherung und eine stabile Stromversorgung sind ein zentrales Thema, wenn es um die Nutzung von Energie aus Solar- und Windkraftanlagen geht. Hier unterliegt der Energiegewinn natürlichen Schwankungen, die durch effiziente Speichermethoden ausgeglichen werden müssen. Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien (DWI), der Aachener Verfahrenstechnik, RWTH Aachen, und der Hanyang University in Seoul gelang nun eine wesentliche Verbesserung einer Schlüsselkomponente für die Entwicklung neuer Energiespeichersysteme.

Mehr erfahren
Gruppenfoto im Chemielabor
JARA | SOFT

Das DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien hat das Future Lab zum Anlass genommen, Oberbürgermeister Marcel Philipp einzuladen. Beim Institutsbesuch am gestrigen Donnerstag erhielten Marcel Philipp, begleitet von den städtischen Beigeordneten Susanne Schwier und Prof. Dr. Manfred Sicking, einen Einblick in drei aktuelle Forschungsprojekte der Aachener Materialwissenschaftler.

Mehr erfahren

Trotz ihrer einfachen Struktur ist das System von Bakterien noch nicht endgültig erforscht. Wissenschaftler gehen daher verschiedenen Aspekten von Bakterien-Systemen auf den Grund. Schwerpunkt der Arbeit des Wissenschaftler-Teams rund um Prof. Gerhard Gompper, Direktor am Institute of Complex Systems und am Institute of Advanced Simulation im Forschungszentrum Jülich und Mitglied der Sektion JARA-SOFT, ist die Bewegung von Bakterien. Mit Hilfe mesoskopischer Computersimulation konnten die Forscher nun eine Formel für die exakte Vorhersage der Bewegung entwickeln.

Mehr erfahren