Aktuelles

Zum 68. Mal fand im Juni dieses Jahres die Lindauer Nobelpreistagung am Bodensee statt. Für drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des JARA-BRAIN Institut: Brain structure function relationships war mit der Tagung eine besondere Ehre verbunden. Dr. Arnim Gaebler, Dr. Sina Radke und Lisa Wagels wurden als Vertreter aus Jülich und Aachen für die Teilnahme an der Tagung ausgewählt. Damit waren sie Teil der 600 Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses aus 84 Herkunftsländern.
Seine Eindrücke von der Nobelpreisträgertagung hat Dr. Arnim Gaebler in einem Interview erzählt.

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Jülicher Forscher des JARA-Instituts Brain Structure-Function Relationships (INM-10) haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Bochum zum ersten Mal eine Synapse aus dem Temporallappen des Menschen quantitativ mit hochauflösenden digitalen elektronenmikroskopischen Bildern untersucht und detailliert beschrieben.

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Auf dem diesjährigen ‚Grand Challenges Annual Meeting‘, welches die ‚Bill und Melinda Gates Stiftung‘ gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vom 15. bis 18. Oktober in Berlin ausrichtet, wird Herr Jun.-Professor Dr. Dr. Danilo Bzdok (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) als nominierter ‚Rising Star‘ seine Forschungstätigkeit präsentieren. Die Einladung erfolgt in Anerkennung seines Engagements, seiner wissenschaftlichen Exzellenz und dem Umfang seiner Beiträge mit internationaler Reichweite auf seinem Fachgebiet als herausragender Nachwuchswissenschaftler.

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Der Mensch hat in seiner Geschichte viele Stadien durchlaufen, bis er das komplexe Lebewesen wurde, das er ist. Dies wissen wir spätestens seit Darwins Evolutionstheorie. Dass jedoch einige heutige Lebewesen, die normalerweise nicht in einem engen Verwandtschaftsverhältnis zum Menschen gesehen werden, Eigenschaften mit uns teilen, erstaunt immer wieder. So hat ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Israel Institute of Technology (Technion) und der RWTH Aachen University jüngst herausgefunden, dass die Wahrnehmung von Schleiereulen gewisse Ähnlichkeiten mit der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung von Primaten hat. Prof. Hermann Wagner, Mitglied von JARA-BRAIN und Leiter des Lehrstuhls und Instituts für Biologie II (Zoologie) an der RWTH Aachen, war maßgeblich an der Studie beteiligt.

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Im Rahmen eines Festakts wurde der Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik RWTH Aachen heute offiziell eingeweiht. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet durchschnitt vor zahlreichen Gästen und Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik feierlich das Eröffnungsband. Mit dem neuen Betriebsteil optimieren das Land NRW und die Uniklinik die Versorgung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher und tragen dem wachsenden Bedarf Rechnung: Seelische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Gut zehn Prozent der unter 18-Jährigen, das heißt knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche, sind psychisch erkrankt – entsprechend hoch ist der Bedarf an medizinischen Kapazitäten. Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters ist JARA-BRAIN Mitglied Prof. Beate Herpertz-Dahlmann.

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Die ethische Auseinandersetzung mit Forschung und der Anwendung wissenschaftlicher Errungenschaften ist ebenso wichtig wie die wissenschaftlichen Tätigkeiten selbst.
JARA-BRAIN Wissenschaftlerin Prof. Katrin Amunts, Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin, Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns, am Forschungszentrum Jülich, ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. In ihrer Rede anlässlich der Jahrestagung des Ethikrates legte sie den Fokus auf die Neurotechnologie. Zentrale Frage war, in wieweit Neurotechnologien die Menschenwürde antasten.

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Als eines von zwei Flagship-Projekten des Future & Emerging Technologies (FET) Programms der Europäischen Kommission ist das Human Brain Project (HBP) 2013 gestartet. Nun wurde die Fortführung des Projektes bis 2020 unterzeichnet. Für das Forschungsprojekt werden auf diese Weise 88 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das menschliche Gehirn zu erforschen.

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Im Rahmen der 1.000-Gehirne-Studie wurden seit 2011 die Gehirnfunktion und -anatomie von rund 1.300 Probanden mittels Magnetresonanz-Tomographie am Forschungszentrum Jülich untersucht. Anfang Mai wurde die sehr umfangreiche Datenerhebung abgeschlossen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler starten nun mit der detaillierten Analyse der wertvollen Daten. JARA-BRAIN Wissenschaftlerin Prof. Svenja Caspers ist Leiterin der groß angelegten Studie.

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Das Team um Prof. Katrin Amunts, JARA-BRAIN Mitglied und Leiterin des Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns (INM-1) am Forschungszentrum Jülich, ein Tool entwickelt, dass die Verbindung von zwei Gehirn-Atlanten erfolgreich ermöglicht. Mit Hilfe des neu entwickelten JuBrain Gene Expression Tool (JuGEx) verbinden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den JuBrain Atlas mit dem Allen Brain Atlas.

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Bereits zum 68. Mal findet in diesem Jahr die Lindauer Nobelpreistagung am Bodensee statt. Mit Dr. Sofie Valk und Laura Muzzarelli sowie Dr. Armin Gaebler, Dr. Sina Radke und Lisa Wagels wurden gleich fünf Kandidaten aus Jülich und Aachen für die Teilnahme an der Tagung ausgewählt. In diesem Jahr treffen 600 Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses aus 84 Herkunftsländern auf die Rekordzahl von 43 Nobelpreisträgern.

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Herr Juniorprofessor Danilo Bzdok, Juniorprofessor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und JARA-BRAIN, erhält den Nachwuchsforschungspreis 2018 der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP), wozu wir herzlich gratulieren. Mit dem Nachwuchspreis soll die Forschungsleistung von jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der biologischen Psychiatrie ausgezeichnet und gefördert werden.

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Das menschliche Gehirn mit seinen hundert Milliarden Nervenzellen ist ein Organ von ungeheurer Komplexität. Selbst mithilfe der schnellsten Superrechner ist es bis jetzt unmöglich, den Austausch von Gehirnsignalen in einem Netzwerk dieser Größe zu simulieren. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, des japanischen RIKEN-Instituts in Kobe und Wako und des schwedischen KTH Royal Institute of Technology in Stockholm haben gemeinsam nun die Voraussetzungen geschaffen, das Potenzial kommender Rechnergenerationen für entsprechende Simulationen voll auszuschöpfen. Die verbesserte Software beschleunigt auch Simulationen auf heutigen Superrechnern deutlich.

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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Danilo Bzdok (JARA-BRAIN), der an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eine Professur für soziale und affektive Neurowissenschaften inne hat, erhielt als einziger deutscher Wissenschaftler die renommierte Würdigung zum ‚Rising Star’ der Association for Psychological Science (APS) der USA.

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Anfang Dezember zeichnete die RWTH Aachen junge Absolventinnen und Absolventen mit den Friedrich-Wilhelm-Preisen 2017 aus. Zusammen mit dreizehn weiteren Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, erhielt Dr.rer.medic. Lydia Kogler für ihre Dissertation mit dem Titel "The neural correlates of stress regulation and processing and their association with sex and stress type" (Die neuronalen Grundlagen von Stressregulation und Stressverarbeitung und deren Zusammenhang mit Geschlecht und Stresstypus) den mit 1000 Euro dotierten Friedrich-Wilhelm-Preis.

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Das Modellprojekt „G.M.G.R. – Gewaltbetroffene Männer: Gesundheits- und Risikoverhalten“ untersucht seit Mitte 2016 die Häufigkeit, Art und Auswirkung von Gewalt gegenüber Männern. Prof. Ute Habel, JARA-Professorin am JARA-Institut Brain structure function relationships: Decoding the human brain at systemic levels sowie leitende Psychologin an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik leitet das durch die Europäische Union und das Land NRW geförderte Projekt.

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Unter dem Namen „Home Treatment“ verbirgt sich ein durch Krankenkassen und die Stiftung Universitätsmedizin Aachen gefördertes Projekt, in dessen Rahmen Magersuchtpatientinnen und -Patienten in ihrer gewohnten Umgebung therapiert werden. Maßgeblich beteiligt an dem neuen Therapiekonzept ist Prof. Beate Herpertz-Dahlmann, Mitglied von JARA-BRAIN.

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Am 14. Oktober 2016 fand das 1. Huntington Kolloquium bei dem Europäischen Parlament in Brüssel, Belgien statt. Frau Prof. Dr. Kathrin Reetz (JARA-BRAIN) war eingeladen, um über die aktuelle Versorgungssituation für Patienten und Familien mit der Huntington-Erkrankung in Deutschland zu sprechen.

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Schizophrenie ist eine Erkrankung mit großen Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen. Gerade für eine solche psychische Erkrankung ist es immanent wichtig, dass sie korrekt und detailliert diagnostiziert und die Therapie individuell abgestimmt ist. Aus diesem Grund arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) an neuen Verfahren, wie Schizophrenien eindeutiger erkannt und behandelt werden können.

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Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen war mit der Uniklinik RWTH Aachen die erste Station am 28. Juli, die von Ministerin Wanka besucht wurde. Im Rahmen ihres Besuches kam die Ministerin insbesondere mit jungen Wissenschaftlern der Forschungsallianz JARA ins Gespräch. In drei Gesprächsrunden ließ sie sich die aktuelle Forschung erläutern.

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Prof. Danilo Bzdok, JARA-BRAIN Wissenschaftler von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Uniklinik RWTH Aachen, erhielt eine Zuwendung der Firma Amazon Web Services (AWS) für seine Forschung im Bereich der „Computational Neuroscience“. Durch die Förderung „AWS Cloud Credits for Research“ steht Bzdok eine Gutschrift über rund 20.000 US-Dollar in Form von Cloud-Computing-Stunden zur Verfügung.

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Eine von Professor Dr. Gerhard Gründer geleiteten multizentrischen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie verglich nun zwei FGAs (Flupentixol und Haloperidol) mit drei SGAs (Aripiprazol, Olanzapin, Quetiapin), um zu erfahren, welche Variante bei der Behandlung psychischer Erkrankungen die möglicherweise bessere Wahl ist.

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Neu veröffentlichte Studie über neue Kandidatenprinzipien der funktionellen Hirnorganisation - Big-Data Machine-Learning. Über "Formal Models of the Network Co-occurrence Underlying Mental Operations" wurde in einem internationalen Kooperationsprojekt zwischen der Uniklinik RWTH Aachen sowie Neurospin und INRIA bei Paris geforscht.

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Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, JARA-BRAIN Direktor und geschäftsführender JARA-Direktor, erhält den Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“. Die Auszeichnung erfolgt für sein großes Engagement zum Thema „Aufarbeitung der Rolle der Psychiatrie während der NS-Zeit“ während und nach seiner Amtszeit als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

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Das neue Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) „Neuronale Grundlagen der Modulation von Aggression und Impulsivität im Rahmen von Psychopathologie“ , an dem die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich beteiligt sind, möchte Erkenntnisse darüber gewinnen, wie unterschiedlichen Faktoren wie Umwelt, traumatische Erfahrungen, Persönlichkeit, Geschlecht, Kultur und genetische Faktoren aggressives und impulsives Verhalten bei Menschen beeinflussen.

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Vom 28. September bis einschließlich 2. Oktober 2015 stand das Gehirn im Mittelpunkt eines Workshops, den die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Uniklinik RWTH Aachen gemeinsam mit JARA-BRAIN im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP) für interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Uniklinik RWTH Aachen ausrichtete.

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Prof. Dr. Danilo Bzdok leitet seit dem 1. September 2015 das Lehr- und Forschungsgebiet „Social and Affective Neurosciences“ an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Uniklinik RWTH Aachen. Für die W 1 Professur wechselte der JARA-BRAIN Wissenschaftler vom Neurospin bei Paris nach Aachen.

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Die Ergebnisse einer Metaanalyse von JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Nickl-Jockschat und Kollegen zeigen: eine COMT-Genvariante hat nicht zwingend Auswirkungen auf die Hirnleistung bei Schizophrenen. Bisherige Bildgebungsstudien hatten diesen Zusammenhang zwischen Gendefekt und Hirnaktivierungsmuster nahe gelegt.

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Rund 800.000 Menschen in Deutschland leiden unter einer Schizophrenie. Trotzdem ist diese psychische Erkrankung deutlich weniger erforscht als Depressionen oder Demenzen. Ein neues, groß angelegtes Forschungsprojekt soll dies ändern. Am 12. Mai 2015 fiel der offizielle Startschuss zum Forschungsprojekt „APIC – Antipsychotika induzierte strukturelle und funktionelle Gehirnveränderungen“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für APIC vier Millionen Euro zur Verfügung.

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Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die viele Ausprägungen hat. Umso wichtiger ist eine exakte Diagnostik: Nur so kann die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten festgelegt werden. Hier besteht jedoch Optimierungsbedarf, wie JARA-BRAIN Wissenschaftlerin PD Dr. Irene Neuner berichtet: „Rund 30 Prozent der Therapien greifen derzeit nicht.“ Unscharfe Diagnosen seien eine der Ursachen. Das europäische Forschungsprojekt TRIMAGE, an dem die Psychiaterin mitarbeitet, soll dazu beitragen, dass sich dies ändert.

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Am 10. April 2015 findet im Forschungszentrum Jülich die gemeinsame Sitzung der Berufungskommissionen statt, um über die künftigen JARA-Direktoren zu beraten. Aus diesem Anlass geben die JARA-BRAIN Wissenschaftler und Direktoren-Kandidaten Prof. Dr. Ute Habel, Prof. Dr. Kerstin Konrad, Prof. Dr. Dr. Frank Schneider und Prof. Dr. Jörg B. Schulz eine Einführung in die Forschungsschwerpunkte der künftigen Institute sowie ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit.

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JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Peter Tass hat mit der akustischen CR Neuromodulationsmethode eine erfolgversprechende Tinnitus-Therapie entwickelt. Bei dieser Methode werden die synchron aktiven Nervenzellen durch elektrische Stimulation in ihrer gleichförmigen Aktivität gestört. Jüngste Forschungsarbeiten zeigen nun, dass sich die Behandlungstechnik durch ausreichend lange Pausen zwischen den Nervenzellstimulationen sogar mit sehr schwachen Stimulationen weiter verbessern lässt.

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Ende Januar 2015 fand im Gästehaus der RWTH Aachen die diesjährige Winter School des Internationalen Graduiertenkollegs „Schizophrenie und Autismus“ statt. Das Graduiertenkolleg ist Bestandteil der Sektion JARA-BRAIN. Über 50 aktive und ehemalige Doktorandinnen und Doktoranden aus Philadelphia, Jülich und Aachen nahmen an der dreitägigen Veranstaltung an Vorträgen und Diskussionsrunden teil. Die Winter School wurde von der zuständigen Programmdirektorin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Sabine Mönkemöller, und dem Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, eröffnet.

Im IRTG 1328 forschen Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener Disziplinen an wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die psychischen Erkrankungen Schizophrenie und Autismus. Dabei arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl an den Fachkliniken der Uniklinik RWTH Aachen als auch am Forschungszentrum Jülich und an der University of Pennsylvania (Philadelphia, USA). Das IRTG 1328 befindet sich in der zweiten Förderperiode.

Weitere Informationen unter: http://www.irtg-schizophrenia-autism.de

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Sprechen und Sprache verstehen sind komplexe Leistungen, bei denen im Gehirn zahlreiche Gebiete zusammenarbeiten. Der JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Karl Zilles und ein Team aus Jülich, Aachen, Leipzig und Finnland konnten nun erstmals nachweisen, dass es einen einzigartigen molekularen Fingerabdruck gibt, der die sprachrelevanten Hirnregionen auszeichnet. Der gemeinsame Code definiert sich durch die spezifische Konzentration verschiedener Transmitterrezeptoren, die Schlüsselmoleküle der Signalverarbeitung sind.

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Der europäische Forschungsverbund European Friedreich's Ataxia Consortium for Translational Studies, kurz EFACTS, hat seine Forschungsergebnisse diesen Monat in "The Lancet Neurology", veröffentlicht. JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Jörg B. Schulz, Direktor der Klinik für Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen, und Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Aachen (ZSEA), leitet das Patientenregister und eine Studie zum natürlichen Verlauf der Erkrankung. Zusammen mit seiner Oberärztin Prof. Dr. Kathrin Reetz (JARA-BRAIN) und einem Expertenteam der Uniklinik RWTH Aachen wurden die Daten einer prospektiven Querschnittserhebung publiziert.

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Erfolgreiche Translation: Die von JARA-BRAIN Wissenschaftlern entwickelte Aminosäure 18F-Fluorethyltyrosin (FET) ist vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic als Radiopharmakon für die Diagnostik von Hirnerkrankungen beim Menschen erstmals zugelassen worden.

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Seelische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Dies spiegelt sich auch in den Betreuungszahlen der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters der Uniklinik RWTH Aachen wider. In den vergangenen Jahren stieg hier die Patienten-Zahl über 70 Prozent an.

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Was lohnt als Belohnung? Ein Kino-Gutschein, ein Lob von den Eltern oder schlichtweg gar nichts: Belohnungen werden als unterschiedlich erstrebenswert angesehen. JARA-BRAIN Wissenschaftler untersuchten unlängst, auf welche Anreize Gesunde, ADHS- und Autismus-Patienten reagieren. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, Therapien möglichst genau auf bestimmte Patientengruppen zuzuschneiden.

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Florian Daniel Zepf, JARA-BRAIN Juniorprofessor für Translationale Hirnforschung in Psychiatrie und Neurologie an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der RWTH Aachen und am Forschungszentrum Jülich, übernimmt ab dem 01.11.2014 die Position des Chair and Winthrop Professor for Child and Adolescent Psychiatry an der University of Western Australia (UWA) in Perth.

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Für seine Promotion „Advanced Diffusion MRI of Brain Tissue and Applications in Neurological Research“ erhielt der JARA-BRAIN Wissenschaftler Ezequiel Farrher zusammen mit anderen exzellenten Doktorandinnen und Doktoranden am 5. September 2014 die Borchers-Plakette der RWTH Aachen.

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Kinder mit Leseschwäche profitieren von gezielten Trainingsmaßnahmen. Ihre Hirnaktivität nimmt im sogenannten „visuellen Wortformareal“ zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Stefan Heim und sein Team mit Grundschülern durchführte. Die Ergebnisse wurden unlängst im Fachmagazin Brain Structure & Function veröffentlicht.

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Autisten können Fahrpläne und Kinoprogramme auswendig aufsagen. Sie haben aber Probleme, Gefühle wie Freude oder Trauer bei anderen Menschen zu erkennen. Wie JARA-BRAIN Juniorprofessor Dr. Thomas Nickl-Jockschat und ein Forscherteam unlängst herausfanden, ist für dieses Defizit eine Störung im Sehzentrum mitverantwortlich.

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JARA-BRAIN Wissenschaftler haben festgestellt, dass Atmung und Hirnfunktion bei Mäusen stärker miteinander korrespondieren als bisher angenommen. Die Ergebnisse der Forschung wurden im international renommierten Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Patienten mit Hirntumoren profitieren besonders von modernen Hybridgeräten, die Positronenemissionstomografie (PET) und Magnetresonanztomografie (MRT) kombinieren. Mit diesen Hybrid-Geräten können viele Aspekte der Erkrankung mit nur einer Untersuchung geklärt werden. Das zeigt eine Studie, die jetzt im „Journal of Nuclear Medicine“ veröffentlicht wurde.

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„Major urinary proteins“, sogenannte MUPs, vermitteln wichtige Informationen, unter anderem zum Aggressions- und Paarungsverhalten von Tieren. JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Marc Spehr, Lichtenberg-Professor am Institut für Biologie II der RWTH Aachen, konnte nun erstmals zusammen mit internationalen Kooperationspartnern zeigen, wie diese unterschiedlichen Informationen produziert und erkannt werden. Die Forschungsergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Cell vorgestellt.

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"Brain Mapping" zählt laut dem Wissenschaftsmagazin "Technology Review" zu einer der zehn einflussreichsten Technologien des Jahres 2014. Die Jülicher Neurowissenschaftlerin Prof. Katrin Amunts gehört zu den weltweit wichtigsten Akteuren auf diesem Gebiet. Daher kürte das Wissenschaftsmagazin in der kürzlich veröffentlichten Liste der "10 Breakthrough Technologies 2014" die JARA-BRAIN Wissenschaftlerin als "key player".

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In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wird derzeit ein neuer 3-Tesla-MR-Scanner installiert. Das Gerät besitzt eine deutlich höhere Gradientenfeldstärke und schnellere Anstiegsgeschwindigkeiten der Gradienten, wie sie bislang für kommerzielle 3-Tesla Systeme einmalig sind.

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Dr. Martin Schulte-Rüther von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters an der Uniklinik RWTH Aachen hat zum 1. April 2014 seine JARA-BRAIN Juniorprofessur angetreten. Der promovierte Psychologe komplettiert den Kreis der Juniorprofessoren in der zweiten Antragsperiode.

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Prof. Dr. Kathrin Reetz, Oberärztin in der Klinik für Neurologie, hat zum 1. April 2014 die Professur „Bildgebung bei neurodegenerativen Erkrankungen“ an der Uniklinik RWTH Aachen angetreten. Die Neurologin war zuvor als JARA-BRAIN Juniorprofessorin sowohl am Forschungszentrum Jülich als auch an der Klinik für Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen tätig.

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab Sommer 2014 ein neues Forschungsnetz zu psychischen Erkrankungen. Zu den neun ausgewählten Verbundprojekten, die von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in Berlin vorgestellt wurden, gehört das Forschungsnetz „APIC - Antipsychotika-induzierte strukturelle und funktionelle Gehirnveränderungen“. Dieses wird von JARA-BRAIN Wissenschaftlern geleitet.

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Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine gravierende psychische Erkrankung, die insbesondere bei jungen Mädchen auftritt. Eine große multizentrische Vergleichsstudie zeigt nun, dass eine tagesklinische Behandlung ebenso erfolgreich wie eine stationäre Therapie sein kann. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert.

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