Direktor (w/m/d) am Institut für Energie- und Klimaforschung: IEK-14 – Elektrochemische Verfahrenstechnik im Forschungszentrum Jülich

W3-Universitätsprofessor (w/m/d) Elektrochemische Verfahrenstechnik – Fakultät für Maschinenwesen

Die Jülich Aachen Research Alliance – JARA ist das innovative Kooperationsmodell der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich.

Die RWTH Aachen ist eine der Exzellenzuniversitäten Deutschlands und genießt weltweit ein hohes Ansehen in Forschung und Lehre. Gegenüber der Gesellschaft nimmt sie ihre Verantwortung wahr und adressiert anspruchsvolle wissenschaftliche Fragestellungen. Die RWTH transferiert ihr Wissen in die Anwendung und entwickelt nachhaltige Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen in einem dynamisch kreativen und internationalen Umfeld.

Das Forschungszentrum Jülich forscht als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft in den Bereichen Information, Energie und Bio-ökonomie: für ein klimaschonendes Energiesystem, Ressourcen schützendes Wirtschaften und die digitalisierte Gesellschaft. Dazu verbindet es seine natur-, technik- und lebenswissenschaftlichen Kompetenzen mit seiner besonderen Expertise im Höchstleistungs-rechnen und seinen einzigartigen wissenschaftlichen Infrastrukturen. Über 7.000 Kolleg:innen in einem der größten Forschungszentren Europas arbeiten für eine Gesellschaft im Wandel: Machen Sie mit!

Das Institut für Energie- und Klimaforschung – IEK-14: Elektrochemische Verfahrenstechnik des Forschungszentrums Jülich arbeitet unter Einbringung seiner ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kompetenzen an den Schlüsselelementen der Wertschöpfungsketten für die Wasserelektrolyse und der Wasserstoffnutzung. Einschlägiges Wissen und Know-how für den Einsatz elektrochemischer Wandler in einem zukünftig, nachhaltigen Energiesystem gehen auf eine über 30-jährige Erfahrung zurück und haben im Rahmen regionaler, nationaler und europäischer Verbundvorhaben die Positionierung des Institutsbereichs IEK-14 geprägt.

Gemeinsame W3-Berufung des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen University

Direktor (w/m/d) am Institut für Energie- und Klimaforschung: IEK-14 –  Elektrochemische Verfahrenstechnik im Forschungszentrum Jülich

nach dem sogenannten Jülicher Modell berufen mit Dienstort Jülich als

W3-Universitätsprofessor (w/m/d) Elektrochemische Verfahrenstechnik –  Fakultät für Maschinenwesen

Zum nächstmöglichen Termin wird eine herausragende Persönlichkeit zur Leitung des Institutsbereichs IEK-14 gesucht, die das Gebiet „Elektrochemische Verfahrenstechnik“ in Forschung und Lehre vertritt. Die Professur soll an der Schnittstelle zwischen Verfahrens-technik und Elektrochemie und in einer Brückenfunktion zwischen der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich agieren. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten am IEK-14 stehen die großskalige, bedarfsgerechte, elektrochemische Wasserstofferzeugung und -nutzung, insbesondere mit der Entwicklung von Apparaten für Wasserelektrolyse und Brennstoffzellen, mit einem Fokus auf Nieder-temperatur-Verfahren. Die Forschung soll einen experimentellen Schwerpunkt auf der Apparateskala einnehmen, inklusive Zellanord-nung und Peripherie-Komponenten (z. B. Edukt-Vorbehandlung). Ein zentrales Entwicklungsziel ist die Realisierung aussichtsreicher Technologien und Systeme in Demonstrationsanlagen zur Validierung im praktischen Betrieb. Der Forschungsschwerpunkt in der
Elektrolyse- und Brennstoffzellentechnik ist das Zusammenspiel von Elektro- und Materialchemie mit der Verfahrenstechnik im Kontext der industrienahen Apparatetechnik, Fertigungstechnik, Diagnostik und Sicherheitstechnik. Erwartet werden entsprechende wissen-schaftliche Kompetenzen und Erfahrungen bei der erfolgreichen Umsetzung technischer Anlagen. Die sehr hohe wissenschaftliche Qualität Ihrer bisherigen Arbeiten können Sie durch geeignete Nachweise, insbesondere durch hochrangige Publikationen oder Patente, belegen. Erfahrung in der Leitung von öffentlich geförderten Projekten, sowie die Fähigkeit zum Aufbau, zum Erhalt und zur effizienten Nutzung von Kooperationsnetzwerken nach innen und außen, ausgehend von einer eigenständigen wissenschaftlich-methodischen Verortung, werden erwartet. Eine hohe Integrations- und Kommunikationsfähigkeit im wissenschaftlichen und politischen Umfeld ist, im Hinblick auf die Wirkung der Forschung in die Gesellschaft, von hoher Bedeutung. Die Forschungsaktivitäten dieses Institutsbereichs sollen in enger Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen Bereichen des Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK) und dem kürzlich gegründeten Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (INW) des Forschungszentrums Jülich durchgeführt werden, insbesondere in den Bereichen Wasserstoffspeicherung und -nutzung, Katalyse und Zellentwicklung und -herstellung sowie Energie-systemdesign. Ebenfalls wird eine Kooperation in Forschung und Lehre mit der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University nach dem „Jülicher Modell“ erwartet. Die Professur ist als assoziiertes Mitglied integriert in den kollegialen Verbund der Aachener Verfahrenstechnik (AVT). Zusammenarbeit in den Profilbereichen der RWTH Aachen, insbesondere dem Profilbereich
„Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE)“, aber auch dem Exzellenzcluster „The Fuel Science Center“ und im „Zukunftscluster Wasserstoff“ ist erwünscht.

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Universitätsstudium, Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur, einer wissenschaftlichen Tätigkeit an einer Hochschule, Forschungseinrichtung, in Wirtschaft, Verwaltung oder einem anderen gesellschaftlichen Bereich erbracht wurden. Des Weiteren werden didaktische Fähigkeiten erwartet. Den Bewerbungsunterlagen sollen die üblichen Unterlagen hinzugefügt werden (CV, Zeugnisse und Urkunden, Publikations-liste, Lehrerfahrung, kurze Darstellung der bisherigen Forschungsaktivitäten einschließlich einer Aufstellung der Drittmittel sowie ein Forschungskonzept für die ausgeschriebene Position).

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 29.01.2023 in englischer Sprache an den Dekan der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University, Univ.-Prof. Dr.-Ing. W. Schröder und den Vorstand des Forschungszentrums Jülich GmbH, Herrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, vorzugsweise per E-Mail an iek-14@jara.org. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können. Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten nach Artikeln 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) finden Sie unter
https://www.rwth-aachen.de/dsgvo-information-bewerbung.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich verfolgen eine zertifizierte familiengerechte Personalpolitik und verfügen über Dual-Career-Programme. Wir wollen besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berück-sichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Bei Übernahme der Position kann eine Unterstützung durch umfassende Angebote im Rahmen der Personalentwicklung erfolgen.

Weitere Informationen zu gemeinsamen Berufungen finden Sie hier:
https://go.fzj.de/berufungen.

Download: Sammelausschreibung für das Institut IEK-14