12.05.2015

Hoffnung für Schizophrenie-Erkrankte: Startschuss für das APIC-Forschungsprojekt

Rund 800.000 Menschen in Deutschland leiden unter einer Schizophrenie. Trotzdem ist diese psychische Erkrankung deutlich weniger erforscht als Depressionen oder Demenzen. Ein neues, groß angelegtes Forschungsprojekt soll dies ändern. Am 12. Mai 2015 fiel der offizielle Startschuss zum Forschungsprojekt „APIC – Antipsychotika induzierte strukturelle und funktionelle Gehirnveränderungen“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für APIC vier Millionen Euro zur Verfügung.
30.04.2015

JARA-Tag mit vollem Erfolg

Der nächste Schritt hin zur Gründung der JARA-Institute wurde am 10. April mit dem JARA-Tag getan. Im Rahmen des JARA-Tages fand die gemeinsame Sitzung der Berufungskommissionen zur Bestellung der künftigen JARA-Direktoren am Forschungszentrum Jülich statt.
23.04.2015

TRIMAGE erforscht innovative Diagnostikverfahren bei Schizophrenie

Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die viele Ausprägungen hat. Umso wichtiger ist eine exakte Diagnostik: Nur so kann die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten festgelegt werden. Hier besteht jedoch Optimierungsbedarf, wie JARA-BRAIN Wissenschaftlerin PD Dr. Irene Neuner berichtet: „Rund 30 Prozent der Therapien greifen derzeit nicht.“ Unscharfe Diagnosen seien eine der Ursachen. Das europäische Forschungsprojekt TRIMAGE, an dem die Psychiaterin mitarbeitet, soll dazu beitragen, dass sich dies ändert.
02.04.2015

Berufungskommissionen zu künftigen JARA-Direktoren tagen

Am 10. April 2015 findet im Forschungszentrum Jülich die gemeinsame Sitzung der Berufungskommissionen statt, um über die künftigen JARA-Direktoren zu beraten. Aus diesem Anlass geben die JARA-BRAIN Wissenschaftler und Direktoren-Kandidaten Prof. Dr. Ute Habel, Prof. Dr. Kerstin Konrad, Prof. Dr. Dr. Frank Schneider und Prof. Dr. Jörg B. Schulz eine Einführung in die Forschungsschwerpunkte der künftigen Institute sowie ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit.
26.02.2015

Sinnvolle Pausen

JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Peter Tass hat mit der akustischen CR Neuromodulationsmethode eine erfolgversprechende Tinnitus-Therapie entwickelt. Bei dieser Methode werden die synchron aktiven Nervenzellen durch elektrische Stimulation in ihrer gleichförmigen Aktivität gestört. Jüngste Forschungsarbeiten zeigen nun, dass sich die Behandlungstechnik durch ausreichend lange Pausen zwischen den Nervenzellstimulationen sogar mit sehr schwachen Stimulationen weiter verbessern lässt.
26.02.2015

Auszeichnung für JARA-BRAIN Direktor Prof. Dr. N. Jon Shah

Prof. Dr. N. Jon Shah erhält den mit 300.000 Dollar dotierten Veski Innovation Fellowship 2014/2015 von der Monash University Melbourne, Australien.
31.01.2015

Molekularer Code der Sprachregionen im Gehirn geknackt

Sprechen und Sprache verstehen sind komplexe Leistungen, bei denen im Gehirn zahlreiche Gebiete zusammenarbeiten. Der JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Karl Zilles und ein Team aus Jülich, Aachen, Leipzig und Finnland konnten nun erstmals nachweisen, dass es einen einzigartigen molekularen Fingerabdruck gibt, der die sprachrelevanten Hirnregionen auszeichnet. Der gemeinsame Code definiert sich durch die spezifische Konzentration verschiedener Transmitterrezeptoren, die Schlüsselmoleküle der Signalverarbeitung sind.
News 1 bis 7 von 179
<< Erste < zurück 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-42 43-49 vor > Letzte >>

JARA Nachwuchspreise


Im Rahmen der Jülich Aachen Research Allianz (JARA) möchten das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen gemeinsam den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Hierzu vergibt das Forschungszentrum Jülich im Rahmen der JARA die Nachwuchspreise JARA Excellent Junior und Best Master.


mehr

Human Brain Project
JARA am europäischen Megaprojekt zur Simulation des menschlichen Gehirns beteiligt.
JARA-Newsletter
Ab sofort versenden wir regelmäßig unseren JARA-Newsletter. Nach dem Link finden Sie unser Archiv, in dem Sie zukünftig alle Ausgaben unseres Newsletters lesen können.