Mit dem JARA Seed-Fund Projekt "FLOWRUN" sollen neuartige interdisziplinäre Untersuchungen von Strömungsphänomenen an hydraulischen Strukturen im Hochwasserfall ermöglicht werden. Den Kern bildet die fachübergreifende Analyse und Verbesserung der SPHMethode, die derzeit mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.


Abb. 1: Getrepptes Gerinne in der Versuchshalle des IWW (Thortwart 2008)

Ein Vorteil auch im Hinblick auf die zukünftige Akquise von Drittmittelprojekten (z. B. Prognosesimulationen bei Gutachten, Planfeststellungsverfahren) ist die parallele Berechnung dreidimensionaler Strömungen unter Berücksichtigung einer komplexen frei beweglichen Wasseroberfläche.

 


Abb. 2: SPH-Simulation eines idealisierten Dammbruches als Vorstudie mit ca. 2200 beweglichen Partikeln (IWW, SC)


Durch die Kombination der unterschiedlichen Methoden und Expertisen der Projektpartner ist bereits jetzt die Grundlage einer neuen wissenschaftlichen Infrastruktur im Bereich der Hydroinformatik gelegt worden. Mittels der Förderung in JARA konnten außerdem erste Veröffentlichungen erstellt werden, die zukünftig wiederum als Grundlage für eine erfolgreiche Beantragung von Forschungsgeldern dringend benötigt werden (Startfinanzierung).

 

Kontakt

 
Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf
Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW)
RWTH Aachen University

Prof. Christian Bischof, Ph.D.
Institute for Scientific Computing, Rechen- und Kommunikationszentrum
RWTH Aachen University

Prof. Dr. Michael Herty
Lehr- und Forschungsgebiet Mathematik, Kontinuierliche Optimierung
RWTH Aachen University

 

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