JARA-FAME durch fünf neue Mitglieder verstärkt

Gleich fünf neue, hochkarätige Mitglieder wurden im Rahmen der JARA-FAME Jahresversammlung 2015 in die Sektion aufgenommen. Die neuen Mitglieder unterstützen die Sektion bei der Untersuchung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie im Universum.

Prof. Mei Bai wechselte vom Relativistic Heavy Ion Collider (RHIC) am Brookhaven National Laboratory, USA an das Forschungszentrum in Jülich, wo sie das Institut für Kernphysik, Kernphysikalische Großgeräte (IKP-4) leitet. Ein besonderes Augenmerk ihrer Arbeit liegt auf Spindynamik in Speicheringen. Mit ihrer Expertise wird sie das JARA-FAME Projekt JEDI unterstützen.
Prof. Anke Schmeink ist W2-Professorin am Lehrstuhl für Theoretische Informationstechnik an der RWTH Aachen University. Gemeinsam mit Prof. Andreas Lehrach vom Institut für Kernphysik, Kernphysikalische Großgeräte (IKP-4) am Forschungszentrum Jülich, arbeitet die Mathematikerin an der sicheren Fernsteuerung von COSY-Komponenten (Cooler Synchrotron) in Echtzeit.
Auch Dr. Ghaleb Natour bereichert nun die Forschung in der Sektion JARA-FAME. Der Physiker leitet das Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik, Engineering und Technologie (ZEA-1) am Forschungszentrum Jülich. Die Beiträge von Dr. Natour zur Geräteentwicklung sind für die Sektion unverzichtbar.
Neue Impulse werden in JARA-FAME durch den Aufbau der dritten Forschungs-Säule zum Thema Leptogenese gesetzt. Die Projekte in diesem Forschungsbereich widmen sich der Klärung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie durch leptonische Prozesse. Die dritte Säule wird durch gleich zwei neue Mitglieder aufgebaut.

Der wissenschaftliche Schwerpunkt des neuen FAME-Wissenschaftlers Prof. Julien Lesgourgues ist die Kosmologie. Prof. Lesgourges lehrt seit dem 15. April an der RWTH Aachen am Lehrstuhl für theoretische Astroteilchenphysik und Kosmologie. In JARA-FAME bringt er seine Expertise zur Erforschung leptonischer Prozesse ein.
Ein weiteres neues Mitglied der Sektion ist Prof. Stefan Van Waasen, Leiter des Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik, Systeme der Elektronik (ZEA-2) am Forschungszentrum Jülich. Mit seinem technischen Know-how unterstützt Prof. van Waasen das internationale Großprojekt „JUNO“. Das noch im Bau befindliche Jiangmen Underground Neutrino Observatory (JUNO) soll zukünftig neue Erkenntnisse zu den Teilcheneigenschaften des Neutrinos liefern.


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