Rechenzeit auf der JARA-HPC Partition kann grundsätzlich von jedem fachlich entsprechend ausgewiesenen Wissenschaftler der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich beantragt werden. Die Vergabe von Rechnerressourcen wird vornehmlich anhand unabhängiger Gutachten und in Anlehnung an die Kriterien und Verfahrensweisen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgenommen. 

Ein Antrag auf Rechenzeit kann zwei Mal pro Jahr in festgelegten Zeiträumen eingereicht werden. 

Die nächste Rechenzeitperiode ist vom 01. Mai 2017 bis 30. April 2018. Anträge können ab dem 23. Januar 2017 eingereicht werden. Die Abgabefrist für Rechenzeitanträge endet am 20. Februar 2017 um 17:00 Uhr CET.

 

Zur Beantragung von Rechenzeit auf der JARA-HPC Partition gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Formulieren Sie zunächst eine ausführliche Projektbeschreibung sowie, im Falle eines Verlängerungsantrages, einen Statusbericht (beachten Sie bitte die Richtlinien zu Form, Inhalt und Umfang der Projektbeschreibung und des Statusberichtes).

  2. Füllen Sie dann den elektronischen Fragebogen aus. Die Projektbeschreibung sowie ggf. ergänzendes Material wird diesem Fragebogen als pdf-Datei beigefügt.
    Bitte beachten Sie, dass im elektronischen Fragebogen neben technischen Informationen zu den geplanten Simulationen auch alle in den letzen drei Jahren an deutschen Rechenzentren beantragten Rechenzeitprojekte der jeweiligen Gruppe aufgeführt werden müssen, unabhängig davon, ob diese Anträge mit dem aktuellen Antrag inhaltlich verwandt sind oder nicht. 

  3. Mit der Finalisierung eines Rechenzeitantrags wird ein Formular erzeugt. Drucken Sie dieses Formular bitte aus und senden es bevorzugt per Email unterschrieben an das Koordinationsbüro für Rechenzeitvergabe:

    Koordinationsbüro für Rechenzeitvergabe
    Jülich Supercomputing Centre (JSC)
    Forschungszentrum Jülich
    52425 Jülich  
    Email
    Fax: 02461 61 2430

    Elektronischer Fragebogen zur Beantragung von Rechenzeit auf

    • CLAIX2016-MPI
      Intel-based Cluster mit 128GB Hauptspeicher und 24 Kerne pro Knoten
      45 Mio. core-hourse stehen pro Call zur Verfügung
      durchschnittlich 25 Bewerbungen konkurrieren um die zur Verfügung stehenden Resourcen

      CLAIX2016-SMP
      Intel-based Cluster mit 1024GB Hauptspeicher und 144 Kerne pro Knoten
      5 Mio. core-hourse stehen pro Call zur Verfügung
      durchschnittlich 5 Bewerbungen konkurrieren um die zu Verfügung stehenden Resourcen

      Für Anträge auf CLAIX gilt ein Mindestvolumen von 1,2 Mio. core-hours. Kleinere Projektanträge unterliegen einem kürzeren Antragsverfahren und können direkt auf den Seiten des ITC beantragt werden.

    • JURECA
      Intel-based cluster mit mindestens 128GB Hauptspeicher und 24 Kerne pro Knoten
      9 Mio. core-hours stehen pro Call für Wissenschaftler der RWTH Aachen zur Verfügung
      28 Mio. core-hours stehen pro Call für Wissenschaftler des Forschungszentrum Jülich zur Verfügung
      durchschnittlich 10 Bewerber aus Aachen und 30 Bewerber aus Jülich konkurrieren um die zur Verfügung stehenden Resourcen
      JURECA ist normalerweise mit einem Faktor von 2-3 überbucht. Es sollten mindestens 1,2 Mio. core-hours beantragt werden. Bewerber mit weniger core-hours sollten sich um Rechenzeit auf CLAIX bewerben.

    • JUQUEEN (< 35 Mio. core-hours)
      Massiv Paralleles System mit 16GB Hauptspeicher und 16 Kerne pro Knoten
      144 Mio. core-hours stehen pro Call für Wissenschaftler der RWTH Aachen zur Verfügung
      115 Mio. core-hours stehen pro Call für Wissenschaftler des Forschungszentrum Jülich zur Verfügung
      Durchschnittlich 5 Bewerbungen von Wissenschaftlern aus Aachen und 15 Bewerbungen von Wissenschaftlern aus Jülich konkurrieren um die zur Verfügung stehenden Resourcen.


    • JUQUEEN large scale (>= 35 Mio. core-hours) 
      nur über das Gauss Centre for Supercomputing

    Die Richtlinien zur Beantragung von Rechenzeit finden Sie hier.

    Bei weiteren Fragen bzgl. der Beantragung von Rechenzeit kontaktieren Sie bitte das Koordinationsbüro für Rechenzeitvergabe.

    Gründung der JARA-Institute


    Am 1. April stand das SuperC der RWTH Aachen ganz im Zeichen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA). Vor rund 90 Zuhörern wurden die neuen JARA-Institute präsentiert, in denen Aachener und Jülicher Wissenschaftler zu drängenden Fragen unserer Zeit forschen werden. mehr

    EU- und ERC-Förderung
    Da die Fördermöglichkeiten unterschiedlicher Projektideen sehr vielfältig sind, ist es besonders wichtig, aus dem großen Angebot die passende Förderung für die eigene Forschungsidee zu finden. Einer möglichst persönlichen Beratung der Wissenschaftler kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Als EU-Forschungsreferentin unterstützt Andrea Stockero Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Beantragung von Projekten im Rahmen von Horizon 2020.
    JARA-Newsletter
    Ab sofort versenden wir regelmäßig unseren JARA-Newsletter. Nach dem Link finden Sie unser Archiv, in dem Sie zukünftig alle Ausgaben unseres Newsletters lesen können.