25 Wissenschaftler aus 16 Forschungsinstituten sind in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe 1346 zusammengefasst. Hinter dem Zahlenkürzel verbirgt sich das Thema „Dynamischer Molekuarfeldzugang mit Vorhersagekraft für stark korrelierte elektronische Materialien.“
Die DFG fördert dieses Projekt über zunächst drei Jahre mit einem Gesamtbudget von rund 2,4 Millionen Euro.
In Jülich spricht Prof. Eva Pavarini vom Institut für Festkörperforschung (IFF) für das Projekt. Aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit den Jülicher Großrechnern, liegt der Schwerpunkt der Jülicher Arbeiten auf der Simulation stark korrelierter Systeme mit massiv parallelen Supercomputern. Neben den unschätzbaren Vorteilen der Vernetzung zwischen weltweit führenden Arbeitsgruppen, finanziert die Forschergruppe je eine Doktorandenstelle in den Gruppen von Prof. Eva Pavarini und Prof. Erik Koch von der German Research School for Simulation Sciences (GRS), der als zweiter Wissenschaftler der JARA an der Forschergruppe beteiligt ist.
Alle Infos finden Sie in der Pressemeldung der Forschergruppe FOR 1346: Link
Das Logo der neuen Forschergruppe zeigt an prominenter Stelle die in Jülich berechnete Orbital-Ordnung in der Übergangsmetallverbindung KCuF3 und im Hintergrund einen Ausschnitt des dazu eingesetzten Simulationscode.
(Ref.: Phys. Rev. Lett. 101, 266405 (2008))