EBUS-Award geht an Professor Sauer


Professor Dirk Uwe Sauer der RWTH (Bildmitte) erhielt den EBUS-Award für seine langjährigen Forschungsarbeiten zur Anwendung der Batterietechnik für mobile Anwendungen.  Foto: © Markus Bollen

Fünf Unternehmen wurden mit dem Umweltpreis für Elektrobusse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), kurz EBUS-Award, ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Professor Dr. rer. nat. Dirk Uwe Sauer, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe, RWTH Aachen University und Direktor von JARA-ENERGY, einen persönlichen Award. Ausgezeichnet wurden ihre Verdienste für die Entwicklung und Förderung von umweltfreundlichen Innovationen im ÖPNV.

Sauer wurde primär für seine langjährigen Arbeiten zur Anwendung der Batterietechnik für mobile Anwendungen gewürdigt. „Seit knapp zehn Jahren beschäftigen wir uns am Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Anlagen mit der Elektrizität von Bussen im ÖPNV. Als Forscher freut es uns besonders zu sehen, in welchem Umfang Hersteller und Betreiber diese saubere, leise und nachhaltige Technologie als echte Option ansehen und zum Einsatz bringen“, so der Professor.

Den EBUS-Award konnten nur Projekte und Produkte gewinnen, die im täglichen Betrieb zum Einsatz kommen. Ausgewählt wurden die Preisträger von Verkehrsunternehmen. Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Forums für Verkehr und Logistik e.V., lobte die bereits unternommenen Anstrengungen. Er unterstrich die zukünftige Bedeutung von Elektrobussen für die Branche: „Der deutsche ÖPNV ist mit seinen Bahnen seit vielen Jahrzehnten elektrisch unterwegs und nimmt von jeher eine Vorreiterrolle in der Elektromobilität ein. Dass zukünftig auch immer mehr elektrisch angetriebene ÖPNV-Linienbusse unterwegs sein sollen, zeigt die Innovationskraft der Verkehrsbranche, entlastet die Umwelt und macht Städte und Gemeinden in Deutschland lebenswerter.“

Weitere Informationen stehen auf der Website des Forums für Verkehr und Logistik zur Verfügung.

Eine Pressemitteilung der RWTH Aachen University.

Gründung der JARA-Institute


Am 1. April stand das SuperC der RWTH Aachen ganz im Zeichen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA). Vor rund 90 Zuhörern wurden die neuen JARA-Institute präsentiert, in denen Aachener und Jülicher Wissenschaftler zu drängenden Fragen unserer Zeit forschen werden.

EU- und ERC-Förderung
Da die Fördermöglichkeiten unterschiedlicher Projektideen sehr vielfältig sind, ist es besonders wichtig, aus dem großen Angebot die passende Förderung für die eigene Forschungsidee zu finden. Einer möglichst persönlichen Beratung der Wissenschaftler kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Als EU-Forschungsreferentin unterstützt Andrea Stockero Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Beantragung von Projekten im Rahmen von Horizon 2020.
JARA-Newsletter
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