Der Forschungsverbund JARA-BRAIN bietet unter anderem im Rahmen von Juniorprofessuren die Möglichkeit, Forschungsfreiheit und klinische Ausbildung bzw. Tätigkeit zu vereinbaren. Derzeit arbeiten vier JARA-BRAIN Juniorprofessuren als „Clinican Scientists“ parallel am Universitätsklinikum Aachen und am Forschungszentrum Jülich.
Das Universitätsklinikum Aachen bietet ein Rotationsprogramm für wissenschaftlich aktive Ärztinnen und Ärzte an. Diese können sich während ihrer Assisistenzarztzeit bis zu zwei Jahre von ihren klinischen Aufgaben beurlauben lassen, um sich auf ihre Forschungsprojekte zu konzentrieren.
Im Rahmen der Kooperation JARA-BRAIN ist insbesondere das Forschungszentrum Jülich mit seinem Institut für Neurowissenschaften und Medizin ein bevorzugtes Ziel der Forschungsrotation.
Das Rotationsprogramm hat sich vielfach als Fundament langjähriger Kooperationen - auch nach Rückkehr in die klinische Tätigkeit - erwiesen und stärkt somit das Konzept des „Clinician Scientist“.
Im Internationalen Graduiertenkolleg „International Research Training Group (IRTG) Brain-behavior relationship of normal and disturbed emotions in schizophrenia and autism“ forschen Doktoranden verschiedener Disziplinen an wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die psychischen Erkrankungen Schizophrenie und Autismus.
Dabei arbeiten die JARA-BRAIN Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl an den Fachkliniken des Universitätsklinikums Aachen als auch am Forschungszentrum Jülich und an der University of Pennsylvania (Philadelphia, USA).




