Aktuelles

JARA | BRAIN

Sprechen und Sprache verstehen sind komplexe Leistungen, bei denen im Gehirn zahlreiche Gebiete zusammenarbeiten. Der JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Karl Zilles und ein Team aus Jülich, Aachen, Leipzig und Finnland konnten nun erstmals nachweisen, dass es einen einzigartigen molekularen Fingerabdruck gibt, der die sprachrelevanten Hirnregionen auszeichnet. Der gemeinsame Code definiert sich durch die spezifische Konzentration verschiedener Transmitterrezeptoren, die Schlüsselmoleküle der Signalverarbeitung sind.

Mehr erfahren

Der europäische Forschungsverbund European Friedreich's Ataxia Consortium for Translational Studies, kurz EFACTS, hat seine Forschungsergebnisse diesen Monat in "The Lancet Neurology", veröffentlicht. JARA-BRAIN Wissenschaftler Prof. Dr. Jörg B. Schulz, Direktor der Klinik für Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen, und Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Aachen (ZSEA), leitet das Patientenregister und eine Studie zum natürlichen Verlauf der Erkrankung. Zusammen mit seiner Oberärztin Prof. Dr. Kathrin Reetz (JARA-BRAIN) und einem Expertenteam der Uniklinik RWTH Aachen wurden die Daten einer prospektiven Querschnittserhebung publiziert.

Mehr erfahren
Der Teilchenbeschleuniger COSY im Forschungszentrum Jülich
JARA | FAME

Ein herausforderndes Forschungsgebiet der Physik ist die Frage nach den Gründen für das Ungleichgewicht von Materie zu Antimaterie. Beruht diese Disparität auf reinem Zufall oder ist sie eine Folge bestimmter Asymmetrien der physikalischen Naturgesetze?
Mithilfe von Teilchenbeschleunigern versuchen Wissenschaftler seit einigen Jahrzehnten die Mechanismen, die zur Materie-Antimaterie-Asymmetrie geführt haben, zu identifizieren.

Mehr erfahren

Erfolgreiche Translation: Die von JARA-BRAIN Wissenschaftlern entwickelte Aminosäure 18F-Fluorethyltyrosin (FET) ist vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic als Radiopharmakon für die Diagnostik von Hirnerkrankungen beim Menschen erstmals zugelassen worden.

Mehr erfahren
Coverbild des RWTH Themenhefts zur JARA
JARA

Das druckfrische RWTH Themenheft steht ganz im Zeichen der Jülich Aachen Research Alliance. In dem aktuellen Heft stellen sich die JARA und ihre fünf Sektionen mit ausgewählten Projekten vor. Die Kooperation zwischen der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich besteht bereits seit 2007 und bietet seitdem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein attraktives Forschungsumfeld. Besonders gute infrastrukturelle Voraussetzungen in Kombination mit renommierten Wissenschaftlern haben daher schon zahlreiche Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen ermöglicht.

Mehr erfahren