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JARA | BRAIN

Rund 800.000 Menschen in Deutschland leiden unter einer Schizophrenie. Trotzdem ist diese psychische Erkrankung deutlich weniger erforscht als Depressionen oder Demenzen. Ein neues, groß angelegtes Forschungsprojekt soll dies ändern. Am 12. Mai 2015 fiel der offizielle Startschuss zum Forschungsprojekt „APIC – Antipsychotika induzierte strukturelle und funktionelle Gehirnveränderungen“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für APIC vier Millionen Euro zur Verfügung.

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Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die viele Ausprägungen hat. Umso wichtiger ist eine exakte Diagnostik: Nur so kann die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten festgelegt werden. Hier besteht jedoch Optimierungsbedarf, wie JARA-BRAIN Wissenschaftlerin PD Dr. Irene Neuner berichtet: „Rund 30 Prozent der Therapien greifen derzeit nicht.“ Unscharfe Diagnosen seien eine der Ursachen. Das europäische Forschungsprojekt TRIMAGE, an dem die Psychiaterin mitarbeitet, soll dazu beitragen, dass sich dies ändert.

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Am 10. April 2015 findet im Forschungszentrum Jülich die gemeinsame Sitzung der Berufungskommissionen statt, um über die künftigen JARA-Direktoren zu beraten. Aus diesem Anlass geben die JARA-BRAIN Wissenschaftler und Direktoren-Kandidaten Prof. Dr. Ute Habel, Prof. Dr. Kerstin Konrad, Prof. Dr. Dr. Frank Schneider und Prof. Dr. Jörg B. Schulz eine Einführung in die Forschungsschwerpunkte der künftigen Institute sowie ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit.

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