JARA-HPC - Computersimulation mit Hochleistungsrechnern

Computersimulationen sind neben Theorie und Experiment die dritte Säule der Forschung geworden und ermöglichen Erkenntnisse, die uns aus physikalisch-technischen oder finanziellen Gründen bislang verwehrt waren. Von Simulationen können fast alle Wissenschaftsgebiete profitieren: von der Medizin über die Ingenieurwissenschaften, die Informationstechnologie und die Materialwissenschaften bis hin zur Umwelt- und Energieforschung. Viele Simulationen benötigen allerdings die gewaltige Rechenleistung von Supercomputern.

Die Wissenschaftler der Sektion JARA-HPC – kurz für „High Performance Computing“ – verbinden das Know-how für das hochparallele Rechnen auf Höchstleistungscomputern mit der jeweils fachspezifischen Forschungskompetenz beispielsweise der Mediziner, der Ingenieure und anderer wissenschaftlicher Disziplinen.

Auf diese Weise tragen sie wesentlich dazu bei, die Möglichkeiten von Computersimulationen für die Beantwortung aktueller Forschungsfragen voll auszunutzen. Verwirklicht wird dieser Anspruch mit Hilfe einer einzigartigen Organisationsstruktur, zu der sogenannte Simulation Laboratories und Cross-Sectional Groups gehören.

Die Forscher der Sektion HPC haben insbesondere über das Jülich Supercomputing Centre (JSC) Zugang zu Supercomputern der weltweit höchsten Leistungsklasse. Sie entwickeln Anwendersoftware, die mit den stetigen Leistungssteigerungen der Höchstleistungsrechner Schritt hält.

JARA-HPC Organisation