Im Kontext der Jülich-Aachen Research Alliance (JARA, www.jara.org) kommt der wissenschaftlichen Wertschöpfung durch Simulationen auf Hochleistungsrechnern eine besondere Bedeutung zu. Das FZ Jülich ist eines der Bundeshöchstleistungszentren und betreibt den Petaflop-Rechner JUGENE sowie den Supercomputer JUROPA, das Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen stellt ein Hochleistungs-Compute-Cluster zur Verfügung. Die hochparallele Nutzung dieser Systeme liefert Rechenleistungen, die im internationalen Wettbewerb einzigartig sind.

Im Kontext eines „Simulation Lab Highly Scalable Engineering Software” soll die Nutzung solcher Rechner für hochparallele Ingenieuranwendungen vorangetrieben werden. Es sollen gezielt die Anwender aus den Ingenieurwissenschaften unterstützt werden, die schon selbst parallele Codes entwickelt haben, aber deren Codes noch nicht auf tausende von Cores skalieren.
Beispiele sindFinite Volumen, Elemente- oder Differenzen Verfahren, die auf unterschiedlichen Gitterkonzepten beruhen, die von blockstrukturierten körperangepassten bis hin zu unstrukturierten kartesischen Netzformulierungen reichen. Diese an den Instituten grundlegend selbst entwickelten Verfahren werden im Rahmen strömungsphysikalischer Untersuchungen in der Aerodynamik, Aeroakustik, Aeroelastik sowie Verbrennung eingesetzt.

Hierzu suchen wir  Mitarbeiter, welche Erfahrung mit Codes für Strömungs- und/oder Struktursimulation haben, aber andererseits auch mit den notwendigen Software-Engineering Ansätzen für das hochparallele Rechnen vertraut sind. Diese beinhalten z. B. Erfahrung mit hybrider shared-memory/distributed-memory Programmierung in C++ und Fortran 90, Kenntnis effektiver Kommunikationsparadigmen, und Erfahrung mit Werkzeugen zur Programmanalyse wie z.B. Vampir oder Scalasca.

Wir erwarten einen universitären Abschluss in den Ingenieurwissenschaften, Informatik, oder angewandter Mathematik, und eine abgeschlossene Promotion oder mehrjährige Berufserfahrung.
Die Stellen sind zunächst befristet bis zum Oktober 2012 und werden nach TVL/E-13 bezahlt.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen bis 31. Juli 2010 bitte an

Frau Michaela Bleuel
Jülich Aachen Research Alliance, High Performance Computing (JARA-HPC)
Schinkelstrasse 2
52062 Aachen
E-Mail: Michaela.Bleuel@rwth-aachen.de.

Bei inhaltlichen Rückfragen können Sie sich an
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schroeder,
office@aia.rwth-aachen.de, wenden.

Neue Leitung für die GRS

Die German Research School for Simulation Sciences steht ab sofort unter neuer Leitung. Prof. Marek Behr tritt die Nachfolge von Prof. Heiner Müller-Krumbhaar als Präsident an. Zum Vizepräsident wurde Dr. Norbert Drewes ernannt.
GRS Homepage

Konferenzankündigung
JARA-FIT
nanoelectronics days 2010

04.-07. Oktober 2010 in Aachen
JARA-BRAIN Broschüre
Die JARA-BRAIN Broschüre gibt einen Überblick über die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hirnforschungsallianz.
RWTH Jahresbericht
Im Jahresbericht 2009 der RWTH Aachen wird die Jülich Aachen Research Alliance präsentiert.