Aachen/Jülich, 15. Juni 2012 - Heute gab Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Bonn die Ergebnisse der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bekannt: Die RWTH Aachen wurde mit ihrem Zukunftskonzept II
„RWTH 2020: Meeting Global Challenges. The Integrated Interdisciplinary University of Technology“ erneut zur exzellenten Hochschule gekürt. Darin nimmt die Kooperation zwischen der Aachener Hochschule und dem Forschungszentrum Jülich, die Jülich Aachen Research Alliance JARA, einen zentralen Platz ein.
„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis und gratulieren der RWTH Aachen und allen Beteiligten zu diesem großartigen Erfolg“, sagt Dr. Norbert Drewes, JARA-Generalsekretär. „Wir sehen diese positive Entscheidung als Bestätigung unseres JARA-Ansatzes, in dem wir in enger Abstimmung mit unseren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen genau die Bereiche von Hochschule und Forschungszentrum zusammen bringen, die sich optimal ergänzen. Mit dem neuen Rückwind aus der Exzellenzinitiative werden wir JARA nun weiterentwickeln und als nächsten wichtigen Schritt JARA-Institute etablieren. JARA-Institute werden gemeinsame Einrichtungen von Aachen und Jülich sein, und sollen sich in den kommenden Jahren zu „Leuchttürmen“ in ihrem jeweiligen Forschungsgebiet entwickeln.
Leider nicht zum Zug gekommen ist in dieser Runde unsere geplante Graduiertenschule, die von der Sektion JARA-FIT beantragt wurde. Wir sind aber weiterhin von dieser Idee einer strukturierten Doktorandenausbildung im Bereich der Informationstechnologie überzeugt, und werden nach anderen Möglichkeiten zur Umsetzung suchen.“
JARA-Wisssenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind auch bei der erfolgreichen Graduiertenschule AICES (Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science) sowie dem Exzellenzcluster „Tailormade Fuels from Biomass“ beteiligt. Daneben hat der Bewilligungsausschuss, der sich aus der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates sowie den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder zusammensetzt, den Aachener Antrag für den Exzellenzcluster „Integrative Production Technology for High-Wage Countries“ positiv beschieden.
Insgesamt stehen in dieser Runde der Exzellenzinitiative 2,4 Milliarden Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Davon werden bis 2017 45 Graduiertenschulen, 43 Exzellenzcluster und 11 Zukunftskonzepte an 39 Universitäten finanziert.
Weiterführende Links:
RWTH Aachen
Forschungszentrum Jülich
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Wissenschaftsrat
Ansprechpartner:
Dr. Norbert Drewes
Generalsekretär der Jülich Aachen Research Alliance (JARA)
Tel. +49 2461 61-1814
Fax +49 2461 61-1816
E-Mail: n.drewes@jara.org