Computersimulation mit Hochleistungsrechnern

Computersimulationen sind neben Theorie und Experiment die dritte Säule der Forschung geworden und ermöglichen Erkenntnisse, die uns aus physikalisch-technischen oder finanziellen Gründen bislang verwehrt waren. Von Simulationen können fast alle Wissenschaftsgebiete profitieren: von der Medizin über die Ingenieurwissenschaften, die Informationstechnologie und die Materialwissenschaften bis hin zur Umwelt- und Energieforschung. Viele Simulationen benötigen allerdings die gewaltige Rechenleistung von Supercomputern. 

Die Wissenschaftler der Sektion JARA-HPC – kurz für „High Performance Computing“ – verbinden das Know-how für das hochparallele Rechnen auf Höchstleistungs-computern mit der jeweils fachspezifischen Forschungskompetenz beispielsweise der Mediziner, der Ingenieure und anderer wissenschaftlicher Disziplinen. 

Auf diese Weise tragen sie wesentlich dazu bei, die Möglichkeiten von Computersimulationen für die Beantwortung aktueller Forschungsfragen voll auszunutzen. Verwirklicht wird dieser Anspruch mit Hilfe einer einzigartigen Organisationsstruktur, zu der sogenannte Simulation Laboratories und Cross-Sectional Groups gehören.

JARA-HPC-Forscher haben mit Simulationen unter anderem Blutpumpen verbessert, die das Herz von Schwerkranken unterstützen, und ein „virtuelles Gehirn“ geschaffen, mit dem Hirnforscher die Verbindungen des realen Gehirns besser als bisher erkunden und verstehen können. Sie haben ungewöhnliche magnetische und elektronische Eigenschaften von Materialien berechnet und dabei Wissen erworben, das hilft, neuartige elektronische Bauelemente oder Datenspeicher zu bauen. Ein letztes Beispiel: JARA-HPC-Wissenschaftler entwickeln Computersimulationen, mit denen sich vorhersagen lässt, wie sich menschliche Aktivitäten und Maßnahmen auf den Artenreichtum von Wiesen- und Weideflächen im Nationalpark Eifel auswirken werden. 

Die Forscher der Sektion HPC haben insbesondere über das Jülich Supercomputing Centre (JSC) Zugang zu Supercomputern der weltweit höchsten Leistungsklasse. Sie entwickeln Anwendersoftware, die mit den stetigen Leistungssteigerungen der Höchstleistungsrechner Schritt hält. 

 

 

Leitung:

Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert
Direktor JARA-HPC
Jülich Supercomputing Centre, FZ Jülich

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröder
Direktor JARA-HPC
Lehrstuhl für Strömungslehre und Aerodynamisches Institut, RWTH Aachen University

 

Kontakt:

Dipl.-Oec. Michaela Bleuel 
Geschäftsführerin JARA-HPC 
RWTH Aachen University

Telefon RWTH: 0241 80 99 143
              FZ Jülich: 02461 61 9772
E-Mail: hpc@jara.org
 

Dipl.-Kffr. (FH) Yvonne Kübeler
Geschäftsstelle JARA-HPC
RWTH Aachen University

Telefon: 0241 80 99125
E-Mail: kuebeler@jara.rwth-aachen.de

 

Andrea Wiemuth
Geschäftsstelle JARA-HPC 
RWTH Aachen University

Telefon: 0241 80 99216
E-Mail: wiemuth@jara.rwth-aachen.de

 


Anschrift:

JARA-HPC
Kopernikusstr. 6
52074 Aachen

Gründung der JARA-Institute


Am 1. April stand das SuperC der RWTH Aachen ganz im Zeichen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA). Vor rund 90 Zuhörern wurden die neuen JARA-Institute präsentiert, in denen Aachener und Jülicher Wissenschaftler zu drängenden Fragen unserer Zeit forschen werden.

EU- und ERC-Förderung
Da die Fördermöglichkeiten unterschiedlicher Projektideen sehr vielfältig sind, ist es besonders wichtig, aus dem großen Angebot die passende Förderung für die eigene Forschungsidee zu finden. Einer möglichst persönlichen Beratung der Wissenschaftler kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Als EU-Forschungsreferentin unterstützt Andrea Stockero Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Beantragung von Projekten im Rahmen von Horizon 2020.
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