JARA – Jülich Aachen Research Alliance

Kompetenzen bündeln – Zukunft gestalten: In der Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA, überwinden die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich in einem deutschlandweit einzigartigen Modell das Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung und Lehre. 

Die Allianz begründet dabei ein wissenschaftliches Umfeld, das international Spitze und für die besten Forscher und Forscherinnen attraktiv ist. Zugleich werden Forschungsmöglichkeiten erschlossen und Projekte verwirklicht, die den Partnern alleine verwehrt bleiben würden. Über die reine Forschung (Research) hinaus erstreckt sich die Zusammenarbeit in der JARA auch auf die Bereiche Education, Infrastructure, Knowledge Transfer und Services. In ihnen werden Bedingungen für die Forschung und Anwendungen aus der Forschung geschaffen.

Derzeit umfasst die JARA sechs Forschungsbereiche: 

nachhaltige Energie (JARA-ENERGY)

Hirnforschung (JARA-BRAIN)

Informationstechnologien der Zukunft (JARA-FIT)

Simulationswissenschaften mit Höchstleistungsrechnern (JARA-HPC)

Teilchenphysik und Antimaterie (JARA-FAME)

Soft Matter Science (JARA-SOFT)


Unsere Wissenschaftler erforschen u.a. die effizientere Energiegewinnung und –nutzung, erschließen Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von psychischen oder neurologischen Erkrankungen, entwickeln physikalische Grundlagen für neue Speicher oder Prozessoren für Computer und optimieren Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch Computersimulation.

Die beiden Partner RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich verknüpfen dabei gezielt Forschungsfelder, in denen sich ihre jeweiligen spezifischen Kompetenzen wirkungsvoll ergänzen.

In diesem integrativen Partnerschaftsmodell werden wissenschaftspolitische Strategien festgelegt und koordiniert. Gemeinsam werden Forschungsziele definiert, Investition getätigt sowie akademische Personal berufen und ausgebildet. JARA umfasst ca. 4.000 Mitarbeiter mit einem Finanzbudget von rund 500 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen betrug im Jahr 2011 ca. 60 Mio. Euro.

JARA
JARA-FORUM 05 Zukunftsperspektiven
Einblick in Wissenschaft und Karriere
Am 18. Oktober fand zum fünften Mal das JARA-FORUM Zukunftsperspektiven statt. Die Veranstaltung stellte unter dem Motto „Karrierewege made by JARA – Chancen in Hirnforschung und Information“ die wissenschaftliche Karriere und die Forschung in den Sektionen JARA-BRAIN und JARA-FIT in den Mittelpunkt.
JARA|FAME
Fünf Jahre AMS auf der ISS – der Aufbruch in eine neue Ära der Astroteilchenphysik
Seit fünf Jahren Arbeiten und Forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Alpha Magnet Spektrometer (AMS), das auf der ISS installiert ist, um Antimaterie in kosmischer Strahlung nachzuweisen. JARA-FAME ist, neben weiteren Kooperationspartnern, maßgeblich an dem Projekt beteiligt.
JARA|ENERGY
EBUS-Award geht an Professor Sauer
Professor Dr. rer. nat. Dirk Uwe Sauer, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe, RWTH Aachen University und Direktor von JARA-ENERGY, erhielt einen persönlichen Award im Rahmen des Umweltpreises für Elektrobusse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), kurz EBUS-Award.

Gründung der JARA-Institute


Am 1. April stand das SuperC der RWTH Aachen ganz im Zeichen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA). Vor rund 90 Zuhörern wurden die neuen JARA-Institute präsentiert, in denen Aachener und Jülicher Wissenschaftler zu drängenden Fragen unserer Zeit forschen werden.

EU- und ERC-Förderung
Da die Fördermöglichkeiten unterschiedlicher Projektideen sehr vielfältig sind, ist es besonders wichtig, aus dem großen Angebot die passende Förderung für die eigene Forschungsidee zu finden. Einer möglichst persönlichen Beratung der Wissenschaftler kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Als EU-Forschungsreferentin unterstützt Andrea Stockero Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Beantragung von Projekten im Rahmen von Horizon 2020.
JARA-Newsletter
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